Neujahrstraining!

20.01.2011
neujahrstraining

Training im Freien ist gesund und Training im Schnee macht nochmal so viel Spaß, aber weil wir das letztes Jahr schon so erfolgreich praktiziert hatten, sollte es dieses Jahr noch einmal etwas besonderes sein, so dass wir dieses Jahr die Gelegenheit nutzten und das Training bei Tauwetter und mit Eisbelag auf den Waldwegen ausgetragen hatten.
Es wurde also schon eine richtige Herausforderung beim Waldlauf rund um den Teufelssee im Grunewald, der das Neujahrstraining begann, auf den Beinen zu bleiben, ohne die Trainingseinheit durch eine hervorragend eingeleitete Rutschpartie auf dem Waldboden fortzuführen, bzw. frühzeitig wegen witterungsbedingten Folgeschäden zu beenden.
Aber gleich zur Entwarnung eine gute Nachricht vorweg. Niemand hatte unliebsame Bekanntschaft mit dem vereisten Geläuf gemacht, so dass wir alle den Vormittag Unfallfrei und ohne Knochenbrüche überstanden hatten. Und weil uns allen nach der einleitenden Laufeinheit schön warm geworden ist, haben wir beim folgenden Training am Teufelssee auch jede Dojo Ordnung über den Haufen geworfen, was ja kein wirkliches Problem war, da diese Einheit unter freiem Himmel stattfand, und haben Mützen, Sweater und Gi-Jacke beiseite gelegt, um Barfuß, nur mit Gi-Hose bekleidet, weiter zu trainieren. Und es war tatsächlich noch genug Schnee übrig, sodass wir die Übungseinheit auch wirklich genießen konnten. Das wird dann erst richtig schön, wenn man die Füße wegen des Schnees gar nicht mehr spürt.
Da uns diese aufreizend lässige Kleiderordnung nicht wirklich den Spaß an diesem Neujahrstraining nehmenkonnte (eigentlich war das Gegenteil der Fall), machten wir uns wieder auf zu einer abschließenden Lauf- und Rutschpartie um unser Training ansprechend abzuschließen. Allerdings wieder ordentlich bekleidet, unnötige Schlagzeilen wollten wir nicht provozieren.
Um wieder auf alltägliche Betriebstemperatur zu kommen, machten wir noch gemeinsam Einkehr im 'Café Bleibtreu', wo wir den restlichen Vormittag beim Frühstücks-Brunch verbrachten und uns ein wenig stärkten.

OSU!

Ingo Kummer

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